Selbstbehalt in der PKV

In den privaten Krankenkassen gibt es die verschiedensten Tarife mit den unterschiedlichsten Selbstbehalten. Ein höherer Eigenbeitrag bedeutet meist, dass der Tarif günstiger ist. Tarife mit nur 100 € Selbstbehalt pro Jahr sind deutlich teurer als Tarife mit 1000 € Selbstbeteiligung pro Jahr.

Wie hoch ist die höchste Selbstbeteiligung?

Bei einzelnen privaten Krankenversicherungen existieren Tarife mit bis zu 3000 € Selbstbehalt/Jahr. Diese Tarife werden oft von Selbständigen abgeschlossen, die sowieso damit rechnen nicht oft zum Arzt zu gehen und diese Kosten dann selbst zu tragen. 3000 €/Jahr hört sich viel an, dennoch nähert man sich in den meisten Fällen nicht mal annähernd diesen 3000 € an Kosten für die Gesundheit.

Beitragsrückerstattung bei vielen Tarifen

Bei so gut wie allen PKV-Tarifen hat man die Möglichkeit Beiträge zurückerstattet zu bekommen. Dies geschieht meist im Sommer des Folgejahres. Reicht man keinerlei Arztrechnungen, Rezepte, Belege, etc. ein, so bekommt man meist 3 Monatsbeiträge zurückerstattet. Je nach PKV können bis zu 6 Monate zurückerstattet werden. Hier lohnt sich die Nicht-Inanspruchnahme für den Versicherten ganz besonders.

Rechnet sich die Nicht-Inspruchnahme und das Warten auf eine Rückerstattung?

Zahlt man einen geringen Beitrag von knapp über 100 € monatlich, so lohnt sich die Nicht-Inanspruchnahme der Kostenübernahme nur wenn es sich um wenige und niedrige Rechnungen handelt. Rechnet man aus ob sich eine Nicht-Inanspruchnahme lohnt, so muss man erst noch seinen eigenen Selbstbehalt von dem Gesamtbetrag der Arztrechnungen abziehen.