PKV Test
Private Krankenversicherung Test
Viele Magazine und Internetseiten ermitteln in einem Test welche Krankenkasse die beste und günstigste ist. Doch nicht nur die Kosten sind bei der PKV ausschlaggebend. Die Leistungen der privaten Krankenkasse sind im Zusammenspiel mit den Kosten und der Reputation wichtig.
Denn was nützt eine günstige Versicherung, wenn die Kunden nicht zufrieden sind und man die Versicherung wieder wechseln muss? Für Beamte, Selbständige und Angestellte kann es unterschiedliche Krankenkassen geben, die attraktiv und gut sind.
Ebenso gibt es für bestimmte Altersgruppen attraktive private Krankenkasse und Beitragssätze. Viele Kassen werben nur Kunden von 18 bis 55 Jahren an, was viele natürlich zurecht als unfair erachten. Andere private Krankenkasse kümmern sich um alle Kunden, egal ob alt oder jung.
Auch unter 100 Euro gibt es noch gute Krankenkassen, denn viele private Kassen sparen weil sie wenige Außenstellen haben. Junge Selbständige, Arbeitnehmer bzw. Beamte legen keinen Wert auf eine entsprechende persönliche Betreuung, sondern legen eher Wert auf Preis, Leistung und Erreichbarkeit der privaten Krankenkasse.
Wie kann man sich privat versichern? Zuerst einmal muss man natürlich die ganzen Vorraussetzungen erfüllt haben. Man muss selbständig, Beamter, Freiberufler oder Angestellter mit einem hohen Einkommen sein, sonst ist eine private Krankenversicherung nicht möglich. Danach muss man herausfinden wie die Kündigungsfristen der eigenen gesetzlichen Krankenkasse sind. Oft betragen diese 6 Monate bzw. 12 Monate. Wenn man aus dem Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit wechselt, dann hat man in der Regel ein Sonderkündigungsrecht.
Günstige private Krankenversicherungen gibt es viele, doch nicht alle sind geeignet. In jeder Zeitschrift gibt es einen sogenannten Testsieger, aber das Verhältnis von Kosten und Beitrag zu Leistung muss stimmen. Man sollte sich vorher schriftlich über alle Einzelheiten informieren. Bekomme ich Zahnersatz und Zahnbehandlung, ein Ein-Bett-Zimmer und eine Chefarztbehandlung durch den Profitarif oder nur den günstigen Basistarif? All diese Fragen sollten vor Abschluss einer PKV geklärt sein.
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Welches ist die passende Versicherung für Gutverdiener bzw. was sind eigentlich Gutverdiener? Die Grenze, d.h. die Versicherungspflichtgrenze für Arbeitnehmer beträgt ca. 4000 Euro Brutto. Diesen Betrag benötigt man um sich privat versichern zu können. Selbständige und Beamte müssen nicht unbedingt gut verdienen, sie können sich auch so privat versichern. Wenn man zudem noch jung ist, dann ist die PKV sowieso günstiger als die GKV: Es gibt Angebote von 70 bis 150 Euro, natürlich gibt es nach oben hin so gut wie kein Ende.
Gutverdiener werden auch manchmal Besserverdienende genannt. Für bestimmte Berufsgruppen wie etwa Manager, Ärzte oder Rechtsanwälte haben viele private Krankenversicherungen Spezialangebote.
Welches ist die geeignete Krankenevrsicherung für Lehrer? Wenn man als Lehrer angestellt ist, dann kann man sich nicht privat versichern. Wenn man allerdings Beamter oder Beamtenanwärter ist, dann ist es einfach sich privat zu versichern. Jede Krankenkasse nimmt gerne Beamte, denn sie haben ein sicheres und hohes Einkommen. In vielen privaten Krankenversicherungen gibt es sogar noch extra Beamtentarife, die man wählen kann.
Auch die Kinder von Lehrerinnen mitzuversichern ist meist kein Problem, bis sie ein eigenes Einkommen haben. Der Staat zahlt hier die Hälfte auch der privaten Krankenversicherung. Gegenüber Selbständigen ist man so deutlich im Vorteil.
Natürlich kann eine PKV auch teurer sein. Viele Lehrer versichern sich noch zusätzlich, verbleiben aber in der gesetzlichen Krankenversicherung, da man jedes einzelne Kind mitversichern muss.
Wann können sich Kinder privat versichern? Kinder würden natürlich nie auf die Idee kommen sich privat zu versichern, die Idee dazu käme schon von den Eltern. Die Eltern können die Kinder zwar mitversichern, für jedes einzelne Kind kostet es aber extra Geld. Natürlich will man auch für die Kinder eine super medizinische Versorgung, darum lassen viele Beamte, Selbständige oder Freiberufler sowie gut verdienende Angestellte ihre Kinder mitversichern.
Was kosten Kinder in der privaten Krankenkasse? Zwischen 50 und 150 Euro pro Kind muss man hier rechnen. Wenn die Kinder irgendwann in der Ausbildung sind, ein eigenes Einkommen haben, dann sind sie nicht mehr mitversichert. Natürlich geht es bei Kindern und auch bei Babys oft nur um Vorsorgeuntersuchungen sowie die Zähne.
Wie kann man in die private Krankenkasse wechseln, wie hoch ist die Kostenersparnis und wieviel kann ich ganz allgemein dabei sparen? Nicht jeder darf in die PKV wechseln, viele Arbeitnehmer und auch Arbeitslose/Studenten dürfen es nicht. Senioren haben meist die Möglichkeit sich privat zu versichern, allerdings wird man dann sehr hohe Beiträge bezahlen bzw. man wird auch gar nicht genommen.
Natürlich kann sich die private Krankenkasse selbst aussuchen wen sie nimmt und wen sie nicht nimmt. Wenn man eine unheilbare Krankheit hat, unheilbar krank oder ein anderes Leid hat, dann hat man es leider auch in der privaten Krankenversicherung sehr schwer….
Im Internet sieht man immer wieder Angebote bei 60 Euro oder 100 Euro für eine PKV. Natürlich kommt ja so günstig nur davon, wenn man jung und gesund ist. Ist man weiblich bzw. älter als 40, dann kann eine private Krankenversicherung schon einmal richtig teuer werden.
Als Beamter (Richter, Staatsanwalt, Polizist, Zollbeamter, BGS, Lehrer) bekommt man die Hälfte zur privaten Krankenkasse vom Staat hinzu, Kinder muss man natürlich extra zusätzlich versichern. Es gibt bei vielen privaten Krankenkassen extra Beamtentarife, Basistarife, Profitarife und viele andere Tarife, die man wählen kann.
Gerade wenn man Niedrigverdiener ist sollte man aber aufpassen ob nicht vielleicht doch die GKV die bessere Wahl ist. Viele Selbständige wählen die PKV, weil sie so sparen, denn sie zahlen ja schon sehr hohe Steuersätze.
Wenn über die private Krankenversicherung gesprochen wird, dann hört man oft von der sogenannten “Chefarztbehandlung”, weil von einem Chefarzt behandelt zu werden meist bedeutet, dass die Operation besser verläuft bzw. man einen Arzt hat, der bessere Kenntnisse hat. Natürlich kann auch ein Oberarzt oder Chefarzt mal einen schlechten Tag haben, aber viele private Patienten mögen es wenn sie wissen “man kann von einem Chefarzt behandelt werden” und ist somit besser dran als 90% der Leute.
Natürlich möchte man auch gerne andere Extras wie z.B. ein 1-Bett Zimmer oder andere Extras wie eine bevorzugte Behandlung und schnellere Termine bei allen Ärzten, ob beim Hautarzt, Zahnarzt, etc.
Wird die private Krankenversicherung teurer wenn man Rentner ist?
In der Tat muss man damit rechnen, dass man im Alter sehr hohe Beiträge zahlen muss. Man ist krankheitsanfälliger und kostet der Krankenkasse auch mehr. Die Beiträge sind nicht wie in der gesetzlichen Krankenkasse an das Einkommen gekoppelt, d.h. die PKV nimmt auf Einkommensschrümpfe oder Zuwächse gar keine Rücksicht. Man sollte für das Alter genügend Rücklagen haben, denn als Rentner zurückzuwechseln ist fast unmöglich.
Ist ein PKV Preisvergleich bzw. Leistungsvergleich immer ehrlich?
Bei Angaben wie “günstige Private Krankenkasse ab 50 Euro” wird oftmals die Pflegeversicherung herausgerechnet und der niedrigste Basistarif gewählt. Das ist allerdings bei fast allen Versicherungen so. Man muss immer mit mehr rechnen.